Hallo und herzlich willkommen bei Küchenfee Elsa von "Elsa´s little Cottage". Viel Spaß beim Lesen der Posts über mein Experiment, endlich richtig Kochen zu lernen :)


Sonntag, 25. September 2011

No. 71: Oliven-Ciabatta

"[..] auf einer bemehlten Arbeitsfläche den sehr weichen Teig mit Hilfe einer Teigkarte mit bemehlten Händen zu 2 Laiben formen [..]".

Die Definition des Autors des Kochschulebuchs für "weich" weicht von meiner gänzlich ab! Denn "flüssig" traf es wohl eher!! Somit übernahm das "Formen" der 2 Laibe am Ende dann doch gänzlich die Schwerkraft.


Um so überraschender, als nach 35 Minuten voller Zweifel und Skepsis dann diese sensationellen, absolut köstlich schmeckenden Ciabattas aus dem Ofen kamen!

Diese Oliven-Ciabattas schmecken mit Frischkäse und Kräutern, als Beilage zu gegrilltem Fleisch, zu Tomatensuppe, getoastet/gegrillt mit Butter und natürlich auch pur!

Für die Sommerküche wärmstens zu empfehlen :)

No. 70: Ricotta-Quiche


Wegen des Wohnngswechsels und des nicht vorhandenen DSLs auf dem Land, liegen die letzten Blog-Einträge etwas zurück.
Was aber nicht heißen soll, dass ich den Sommer über nicht gekocht habe - erst recht jetzt, wo mir eine so wunderbare Küche zum Austoben zur Verfügung steht :)

Für einen unserer Picknick-Ausflüge zu einem KlassikOpenAirKonzert im Juli habe ich einen Ricotta-Quiche gebacken. Das Rezept dazu gab es beim kleinen Kuriositätenladen. Zum Quiche gab es noch einen knackigen Sommersalat und einen trockenen Weißwein.

Das ganze garniert mit einer wunderbaren Sommerabend-Kulisse im Park, wunderschöner Musik und einem Feuerwerk. Traumhaft!!

Samstag, 9. Juli 2011

68 + 69: Bienenstich, Eierlikörkuchen und Schoko-Blitzkuchen No. 2

Diese Woche waren viele Kuchen gefragt, sodass ich an einem Nachmittag/Abend gleich drei Stück gebacken hatte. Mir macht das Backen noch immer Spaß und es wird nicht langweilig :)

Der Schoko-Blitzkuchen war aufgrund seines außergewöhnlichen Erfolgs beim ersten Versuch im April wieder dabei, und hat es diesmal sogar auf´s Foto geschafft ;)
Diesmal hatte ich ganze Haselnüsse geröstet und danach gemahlen (Glück dem, der Thermomix-Besitzerinnen zu seinem Freundeskreis zählen darf ;) Vielen Dank nochmal!). Der Geschmack ist intensiver als bei gekauften, gemahlenen Haselnüssen.
Der Schokoguss ist weiterhin noch zu optimieren. Die ideale Mischung an Schokolade/Kuvertüre und Sahne habe ich noch nicht gefunden. Entweder zu wenig Sahne und der Guss splittert beim Anschneiden, oder zuviel Sahne und der Guss wird nicht hart...


Hinzu kam ein Bienenstich.
Das Rezept klang so abenteuerlich, dass ich es erst noch in einem anderen Rezeptbuch nachlesen musste, bis ich ihm Glauben schenken konnte!
-> Teig aufs Blech, Mandel-Honig-Mischung oben drauf, backen, auskühlen, horizontal teilen.... ????
Blöd nur, wenn der Hefeteig nur 2 cm hoch aufging. Da ist nicht viel mit Teilen!!!
Zur Rettung hatte ich noch eine zusätzliche Schicht Hefeteigboden gebacken und dann alles zusammengesetzt.
Fazit zu diesem Rezept: Naja. Beim nächsten Mal mit Biskuitteig.

Als letztes folgte dann noch ein sensationeller Eierlikörkuchen mit heißer Mandarinenmarmelade bestrichen und Kokosflocken bestreut. Der war luftig, der war saftig, der war ratz-fatz weg!!
Übrig blieben am Ende nur diverse Rezeptanfragen :))

Allgemeines Fazit: Der Schokokuchen ist der Wahnsinn. Der Eierlikör noch mehr! Und der Bienenstich bedarf eines erneuten Versuches.


PS: Zur Bienenstichfüllung kann ich nicht viel berichten. Ein fleissiger, mittlerweile auch backbegeisterter Helfer hat sie mir hergestellt. Sie war sehr lecker! Vielen Dank :)

Dienstag, 21. Juni 2011

67: Schwarze Pizzastangen

Beim Pizzabacken blieb noch ein bisschen Pizzateig übrig. Diesen haben wir zu Pizzastangen weiterverarbeitet: Teig zu langen Stangen rollen, ein bisschen eindrehen, mit wenig Öl oder verquirltem Ei bestreichen, mit Kräutern/Salz/Pfeffer bestreuen oder mit Sardellenpaste einstreichen. Je nach Geschmack.
Und dann ab in den Ofen damit.

Leider stellte sich heraus, dass die Rezeptangabe aus der Kochschule gänzlich falsch war: Bei 230° Umluft und 15 Minuten kamen nur kohlrabenschwarze Stangen und viel schwarzer Qualm heraus :(

Schade! Das Rezept wurde wohl vor dem Abdrucken nicht wirklich erprobt.
Dafür wurde es nun händisch korrigiert: Mal sehen ob es mit 160° und 5-10 Minuten beim nächsten Mal besser klappt.

66: Selbstgemachte Ravioli mit Pilz-Kräuter-Füllung

Soooo lange schon, wollte ich selbstgemachten Nudelteig ausprobieren. Endlich DIE Gelegenheit: Von der vortäglichen Pizza waren nochzuviel gekaufte Champignons vom Belag übrig und draußen regnete es Bindfäden :)


Also gab es einen gemütlichen Küchenvormittag mit der Erprobung eines eher zeitaufwendigen Gerichts :)

Nudelteig lässt sich schwerer Ausrollen als Hefeteig. Das war schnell klar. Es dauerte daher auch länger, bis der Teig einigermaßen dünn war.
Ansonsten war die Zubereitung in dem Buch der Kochschule von Witzigmann/Plachutta sehr gut erklärt und ging daher leicht von der Hand.

Beim Kochen von frischer Pasta ist zudem Eile geboten, was das abgießen angeht, da sie sonst schnell matschig würde. Zum Glück hatte das Timing bei uns gut geklappt (1-2 Minuten rein ins Salzwasser, und - zack - wieder raus).

Der Genuss war klasse!! Das wird auf jedenfall noch mit anderen Füllungen ausprobiert :)
Dazu gab es noch eine Portion selbstgemachten Tomatensugo und gehobelten Parmeccano.

Zur Nachahmung wärmstens empfohlen. Am besten gleich als gemeinsames Kochen mit Familie oder Freunden veranstalten :)

65: Pizza die II.

Heute werden alle Post´s der letzten Wochen nachgeholt ;)


Hier wieder eine Blechpizza. Diesmal mit extrem dünnen Hefeteig-Boden. Wunderbar!!
Und dem Fazit: Man sollte für den Pizzabelag nicht extra einkaufen! Beim nächsten Mal nur Resteverwertung, denn es wurde wieder zuviel Belag.

Hier also eine Pizza halb mit Meeresfrüchten und halb mit Oliven und italenischer Salami belegt (diese Hälfte war zu schnell weg, als das sie es noch auf´s Foto geschafft hätte).

Der selbst gemachte Tomatensugo zum Bestreichen des Teigs war wieder klasse! Die viele Zeit, die der Reduzierungskochvorgang benötigt (30-45 Minuten) lohnt sich immer wieder! Dabei koche ich immer extra eine große Menge und friere sie dann in kleinen Portionen ein. Ideal fürs Pizzabacken: Der Sugo musste nur noch auftauen und war schon fertig.

Und diesmal das Fazit: Da kommt auch der beste Pizzaservice nur noch schwer ran!! Die Gesamtzubereitungszeit war auch nicht länger als 45 Minuten (mit aufgetautem Sugo).

64: Waldbeerentorte

Meine 1. Torte:


Zugegeben: Nicht mein bestes Foto.

Aber die Torte war klasse. Zwar noch verbesserungswürdig (entsprechende Notizen habe ich mir bereits in mein Kochschulebuch gemacht), aber durchaus Kaffeetisch-tauglich :)

Die Torte besteht aus zwei Biskuitböden (seit meinem ersten Biskuitversuch einer meiner Lieblinge), getränkt mit Läuterzucker und Orangenlikör. Dazwischen eine Cremefüllung aus Waldbeerenmark, Schlagsahne und Gelatine. Und oben auf noch mit Waldbeerenmarmeldade bestrichen und aufgelegten Waldbeerenfrücthen mit einem Tortenguss aus Beerensud.

Die Waldbeerenmischung kam aus dem Tiefkühlfach. Beim nächsten Mal ist dann vielleicht schon die eigene Ernte reif.

Wie bereits erwähnt, ist die Torte noch verbesserungswürdig: Weniger Zucker!!! Daher wird der Läuterzucker beim nächsten Mal gestrichen, und die Beerencreme bekommt nur die Hälfte an gesiebtem Puderzucker untergemischt!

Auch ist die formlose Herstellung der Böden gemäß Kochschule-Anweisung gewöhnungsbedürftig (Kreis auf Backpapier malen, Biskuitteig drüber streichen, backen, Teig anschließend mit Springformring ausstechen).
Beim nächsten Mal probier ich die Herstellung IN einer Springform und teile den Boden dann horizontal mit einer Schnurr. Dürfte auch klappen

Ansonsten verfügt meine Küche nun auch über einen Tortenring :) Wie schön!