Hallo und herzlich willkommen bei Küchenfee Elsa von "Elsa´s little Cottage". Viel Spaß beim Lesen der Posts über mein Experiment, endlich richtig Kochen zu lernen :)


Dienstag, 29. März 2011

49: selbstgemachte Gnocchi

Da habe ich ja glatt einen Küchenerfolg übersehen zu posten!
An diese grandiosen Gnocchi hatte ich mich vor einiger Zeit gewagt.


Grandios war zumindest das Rezept. Und das Kocherlebnis.
Die Gnocchi weniger. Da habe ich schon bessere genossen ;)

Eine Schau war´s alle mal und großen Spaß hat es auch gemacht. Vor allem als aufgrund eines nicht ausreichend großen Topfes Hektik ausbrach zwischen Gnocchi rollen, formen, ins Wasser werfen und Fertige aus der fast überquellenden Masse wieder herausfischen. Daher gibt es von diesem Arbeitsschritt auch kein Making-Off Foto.


Die Teigmasse war leider etwas klebrig und daher schwierig zu verarbeiten. Da hätte wohl etwas mehr Mehl gut getan.
Beim nächsten Mal dann :)

Zu den Gnocchi gab´s einen Tomatensugo, der während der Gnocchi-Herstellung schön ruhig vor sich hinblubberte und reduzierte. Schön kräftig im Geschmack :)

Samstag, 12. März 2011

No 48: Mandelreis aus Ägypten

Beim Einkaufen entdeckte ich letztens Kochbananen. Die kannte ich theoretisch schon aus meinem Buch "Afrikanische Küche" (Honos Verlag). Praktisch habe ich sie allerdings bisher noch nirgends zu kaufen entdeckt.
Also gleich zugeschlagen und mitgenommen. Nur ungünstig, wenn man das passende Rezept und somit die restlichen Zutaten nicht nicht im Kopf hat.

So kam es, dass die Kochbananen an dem Abend nicht mehr in den Topf wanderten, aber dafür ein anderes Rezept aus diesem Kochbuch ausprobiert wurde, für das alle Zutaten zufällig vorrätig waren.


Laut Kochbuch stammt das Rezept für diesen Mandelreis aus Ägypten.

Zutaten:
200 g ganze Mandeln
3 EL Maiskeimöl (Olivenöl ging auch)
400 g Reis
1 l Hühnerbrühe
1 TL frisch geriebene Muskatnuss
1/2 TL gemahlener Zimt
Salz
150 g Rosinen

Zubereitung:
Die ganzen Mandeln sollten mittels heißem Wasser überbrüht, dann gehäutet und anschließend im Backofen getrocknet und später noch abgekühlt werden.
Da ich ganze Mandeln grad nicht vorrätig hatte, habe ich gehobelte genommen. Ging schneller: Tüte auf und fertig ;)
Das Öl erhitzen, den Reis darin goldbraun andünsten. Die Hühnerbrühe mit frisch geriebener Muskatnuss, dem Zimt und Salz hinzugeben. Alles bei geringer Hitze 10-15 Minuten unter Rühren dünsten.
Die Rosinen zugeben, und weitere 10-15 Minuten unter Rühren weiter köcheln lassen. Die Mandeln derweil in einer Pfanne ohne Fett kurz anrösten und abkühlen lassen.
Den fertigen Reis auf einer Platte anrichten und die gerösteten Mandeln darüber streuen.

Laut Kochbuch passt dazu: knusprig gebratenes Fleisch oder auch in der Pfanne angebratene und später mit den Rosinen zum Reis hinzugefügte Hühnerleber.

Mir hat der Reis sehr gut geschmeckt als vollwertiges Hauptgericht ohne Fleischbeilage.
Beim nächsten Mal probier ich dann aber auch noch die Kombination mit Fleisch aus.

Sonntag, 6. Februar 2011

No. 47: "Smoky Lemon Duck" oder "Falsche Ente"

Quelle rechtes Bild: Feuer&Glas

Auch wenn man seit Wochen eine Rezeptzutatenliste "für alle Fälle" in der Tasche mitschleppt, heißt dass noch lange nicht, dass man die Zutaten zum Zeitpunkt der spontanen "heut Abend lad´ ich Freunde ein"-Idee auch bekommt!

So wurde aus dem "Smoky Lemon Duck"-Rezept aus dem Gewürzkästchen von Feuer&Glas (danke, Schwesterherz!) kurzerhand ein "Smoky Citron Chicken"-Gericht (wir sind ja flexibel) und damit auch ENDLICH der neue Bräter eingeweiht :)

Fazit: Die Mischung ergab eine äußerst amüsante Kochparty mit erstaunend leckerem Ergebnis. Aber eine Ente möchte ich trotzdem irgendwann nochmal kochen :)

Mittwoch, 26. Januar 2011

No. 46: Sacherwürfel


Bereits der zweite Kuchen in dieser Woche - Backen macht mir derzeit mehr Freude als Kochen.
Diesmal Sacherwürfel als Mitbringsel für eine verspätete Vereins-Weihnachtsfeier.

Für die Würfel wird zunächst eine Sachertorte gebacken (8 Eiweiß für den Eischnee haben mein Rührgefäß überfordert!). Bevor die Torte mit der Sacherglasur überzogen wird, in 4x4 cm Würfel schneiden.

Fazit: Eine riesen Sauerrei - die 8 Eiweiß und die Glasierung der Würfel! Putzen war mal wieder angesagt ;)

Die Torte an sich ist absolut suchtgefährlich und an sich eigentlich leicht herzustellen! Beim nächsten Mal bleibst dann aber bei der Variante als Torte.

Die Rezeptabwandlung als Würfel habe ich gleich mal gestrichen. Nie wieder!
Als Tortenstück sieht es zudem ästhetischer aus. Zumal die Glasierung dabei schneller vonstatten geht und eine Änderung der Glasurkonsistenz aufgrund eines längeren Wasserbadaufenthalts somit vermieden wird (siehe rechtes Bild).

Vielleicht lag es aber auch an der verwendeten handelsüblichen Zartbitterkuvertüre, anstelle der hochkomplizierten Zubereitung der Sacherglasur ;)



PS: Meine Hyazinthen erstrahlen gerade in voller Blüte und locken den Frühling.

Sonntag, 23. Januar 2011

No. 45: Käsekuchen ohne Rand


Nichts schmeckt besser als Oma´s Käsekuchen! Leider schwindet mit den Jahren die Erinnerung daran.

Nach wochenlangem um das Rezept drumherum Stelzen - wie Rumpelstielzchen selbst - ergab sich letztes Wochenende ein guter Grund inklusive Gelegenheit sich endlich selbst daran zu waagen (Haben eigentlich alle Anfänger soviel Respekt und Erfurcht vor großen Rezepten?).

Nach der Überbrückung von zwei Missgeschicken...
- Bei 5 Eiweiß braucht man mehr Geduld bis zum fertigen Eischnee. Kein Grund die rotierenden Rührstäbe zweifelnd aus der Masse zuziehen!
- Auch bei größter Vorfreude sollte man das Mehl auf dem Tisch gut dosieren um tollpatschige Mehlwolken zu verhindern (ich wollte ja schon lange mal wieder putzen!).


... und gelegentlichen (!!) gespannten Blicken in den Ofen und der Faszination wie hoch so eine Käsekuchenmasse aufgehen kann (ich hätte die ganze Zeit vor dem Ofen sitzen können), dann die Ernüchterung, wenn der Kuchen aus dem Ofen heraus kommt und in Sekundenbruchteilen zusammenfällt wie die Haut einer 80jährigen. Etwas deprimierend. Ob das bei einem Rezept mit Tortenrand auch passiert wäre??

Er war trotzdem eine Sensation, vor allem gepaart mit den (nicht im Rezept enthaltenen) Rosinen.
Auch wurde mir von allerlei Seiten berichtet, dass es in der Natur von Käsekuchen liegt, schnell zu "altern". Na, da schau her ;)

No. 44: Risotto zu Wintersalat


Vor Jahren habe ich mich bei meinem ersten Versuch an ein Zitronen-Thymian-Risotto gewagt. Das Rezept kam aus einem dieser kleinen Rezepthefte, die es überall für kleines Geld gibt: "Risotto, Pilaw & Paella" von Anne Wilson.
Das Ergebnis war sagenhaft! Ich meint ich wär im Himmel!!

Nach so einem Geschmackserlebnis hängt die Messlatte natürlich ziemlich hoch. Da kommt kein Grundrezept mehr ran (auch nicht von Witzigmann & Plachutta). Somit lernt frau mit Grundrezepten zwar gut die Techniken und Grundlagen. Aber sobald man die drauf hat, geht´s ab zu neuen Ufern: Ausprobieren und variieren ist die Devise :)

Fazit: Dieses Risotto-Grundrezept ist also völlig okay und hat mit dem knackigen Wintersalat mit schwarzen Oliven gut geschmeckt. Besser geschmeckt hätte es aber, wenn man beim Essen nicht die himmlischen Sphären von damals in Erinnerung gehabt und nicht ständig damit verglichen hätte ;)

Montag, 17. Januar 2011

Und es war eine gute Idee...

... denn frisch aufgetaut schmecken die Apfel-Clafoutis auch ganz herzallerliebst. Also immer ein Vorrat im Kühlfach haben - hilft super gegen kleine Wintertiefs :)

Zwischenzeitlich sind schon wieder reichlich leckere Gerichte meiner Küche entsprungen, unter anderem ein sagenhafter Käsekuchen... mmmhh!!!
Aber die Posts brauchen Zeit und die ist gerade etwas rar.
Also erstmal bis bald :)