Hallo und herzlich willkommen bei Küchenfee Elsa von "Elsa´s little Cottage". Viel Spaß beim Lesen der Posts über mein Experiment, endlich richtig Kochen zu lernen :)


Sonntag, 28. Oktober 2012

Heißer Apfel-Punsch

Wenn´s draußen kalt ist hilft Wärme von innen.
Damit wir bei unserer gestrigen Rockparty nicht froren, gab es einen großen (!!!) Topf heißen Apfelpunsch. Nachdem ich kein Rezept fand, dass meinen Vorstellungen entsprach, musste ein eigenes her:



Zutaten (für ca. 40 große Tassen = 20-30 Personen):
3 l Wasser
40 Teebeutel Früchtetee ("Früchtetraum" von Milford)
15 Teebeutel Earl-Grey Tee
5 Zitronen
3 Zimtstangenn (hätten auch mehr sein dürfen)
8 Sternanis
10 EL Vanillezucker*
500 g braunen Kandis
15 Äpfel (10 hätten aber auch gereicht)
6 l Apfelsaft
3 l Orangensaft

Durch die Teesorte "Früchtetraum" hat der Punsch später eine rote Färbung.Wer das nicht mag, kann stattdessen zu einer Apfel-Birnen-Teemischung o. ä. farblosen Teesorten greifen.

Für die Zubereitung der Teemischung habe ich zunächst meinen größten Kochtopf verwendet und später die Teemischung und die Säfte  in einem großen heizbaren Glühweintopf (á 25 l) zusammengefügt.

Wer lieber eine alkoholische Variante mag, ersetzt den Tee durch z. B. Wodka.

Zubereitung:
Zunächst das Wasser aufkochen und die beiden Teesorten kräftig ziehen lassen.

Zwischenzeitlich die Zitronen auspressen und den Saft in einer großen Schüssel auffangen. Es empfiehlt sich übrigens nicht, die Zitronenschalen abzureiben und zur Würzung dem Punsch hinzuzufügen, da die Zitronenschalenraspel sonst beim Trinken als störende Fussel empfunden werden... Wer den Schalenabrieb trotzdem verwenden möchte, sollte ihn zum Würzen in einem Tee-Ei oder einem Teebeutel dem Punsch hinzufügen und vor dem Servieren wieder entfernen.

Nun die Äpfel waschen, vierteln, entkernen und in kleine Würfel schneiden. Die Äpfel in die große Schüssel geben und mit dem Zitronensaft vermengen. Dann werden sie während der Zubereitung nicht so schnell braun.

Zwischenzeitlich die Teebeutel entfernen und die Gewürze dem Tee hinzufügen. Sie werden vor dem Servieren wieder entfernt. Wer die Gewürze dann nicht mittels Sieb rausfischen mag verwendet hier ebenfalls Tee-Ei und Teebeutelsäckchen.

Nun den braunen Kandis und den Vanillezucker* dem Tee hinzufügen und alles bei mittlerer Temperatur aufkochen bis der Zucker gänzlich geschmolzen ist. Die Teemischung mit den Gewürzen etwas ziehen lassen (ca. 30 Minuten).

Alle Gewürze entfernen. Apfelstücke mit Zitronensaft und Apfel- und Orangenssaft hinzufügen. Den Punsch nochmals erhitzen (nicht kochen) und warm halten (z. B. in einem Glühweintopf).

* Den Vanillezucker stelle ich übrigens selber her: Großes Weckglas mit gewöhnlichem Zucker füllen und vom Kochen übrige ausgekratzte Vanilleschoten hineinstecken. Nach kurzer Zeit nimmt der Zucker wunderbar das Vanillearoma an. Das Weckglas wird immer wieder mit Zucker und verbrauchten Vanilleschoten aufgefüllt und durchgeschüttelt. So hat man immer einen großen Vorrat Vanillezucker im Haus.

Weil der Punsch zur Party musste, reichte gestern leider nicht mehr die Zeit für ein Fotoshooting.
Am Ende hat dieser süss-säuerliche und vor allem fruchtige Punsch allen geschmeckt. Auch den Nicht-Autofahrern. So soll´s sein :)

Freitag, 6. April 2012

Tag der offenen Küche II

War ja klar! Die DigiCam versagt exakt 2 Jahre und 17 Tage nach ihrem Kauf. Hatte wohl einen stillen Countdown installiert... :/
Daher folgt erst jetzt der II. Teil vom Tag meiner offenen Küche.

Eins vorweg: Mein neues Küchendomizil ist sensationell! Als ich es das erste Mal sah, war ich sprachlos - und mir schossen in sekundenschnelle tausend kochwillige Rezepte durch den Kopf :))
Ich war richtig paralysiert, was verständlich war, wenn man den direkten Vergleich zur alten Küche noch vor Augen hatte.


Aber jetzt der Reihe nach. Die neue Küchenwerkstatt hat viele tolle Dinge und intelligente Einrichtungen.
Wie z. B. den großen Apothekerschrank (sowas wollte ich schon immer mal nutzen dürfen). Einen Backofen in Augenhöhe - sehr praktisch. Die Schiebetür hinter dem Apothekerschrank führt zur angrenzenden Vorratskammer.


Schubläden, überall riesige Schubläden!!!! (nix mehr mit Kopf anstoßen!!! :))
Allerdings: trotz des riesigen Stauraumangebotes hat nur ein Teil meiner alten Küchenausstattung darin mit Platz gefunden. Der Großteil musste leider ausgelagert werden.


In den Schubladen sind viele kleine praktische Details, wie die Einschübe für Backbleche und Schneidebretter oder der zusätzliche Boden für das kleine Tablett (ein Eigenwerk :)


Das Küchenfenster dient als Pflanzenaufzucht- und Kräuterbank. Aktuell Salbei und Zitronenmelisse. Wenn sie so weiter wachsen, gibt es bald einen Salbeiwein :)
Nicht zu vergessen: Vorne im Bild mein sensationelles riesengroßes (!) Nudelbrett in kanadischem Ahorn und französischem Nussbaum. Selbstgemacht. Ein Geschenk von meinem Telefonjoker. Tausenddank :)


Unser Frühstückseck: Mit Brot- und Kaffeetassenschublade und einer schwubdiwupsverschwindibus-Brotschneidemaschine (die ich schon mal wochenlang wegen eines Attentates keines Blickes mehr gewürdigt habe).


Die Kochinsel mit Herd und Grillfläche inklusive versenkbarer Abluft. Schönes Hightech-Spielzeug. Auf der Grillfläche steht mein aktuell meist genutztes Küchengerät: meine Edelstahl-Bialetti. Die hab ich mir letzten Herbst gegönnt :)


Seine und meine Kochbücher. Die Klassiker unten links: beide Bände von Julia Child´s French Cooking und der große Bocus, unübersehbar auch beide Bände von Witzigmann/Plachuta´s Kochschule (MEINE KÜCHENBIBEL!)


Das schönste an der Küche: Unmengen von Steckdosen und Platz und Bewegungsfreiheit. Hier kann ich ohne weiteres drei oder vier Kochprojekte gleichzeitig starten ohne dass ich in´s Schleudern komme (so wie heute: Osterbrot, Osterlamm, Osternester und ein Butterblätterteig für den Vorrat :)

Ihr seht, die Küche lässt (fast) keine Wünsche offen. Vieles hat sie, manches aber auch nicht. Zu letzterem zählt eine Küchenmaschine und ein Kaffeevollautomat. Und darüber bin ich - ehrlich gesagt - ganz froh! Denn beim Kochen mag ich es doch lieber einfach und - mal abgesehen von Herd und Ofen - ohne große Technik.

Allen ein schönes Osterwochenende!

Freitag, 30. März 2012

Tag der offenen Küche I

Hier mein Beitrag zu Steph´s Aufruf...

Das war meine bisherige Küche in meiner Stadtwohnung. Zweizeilig und klein aber geräumig (das zeigte sich spätestens beim Umzug und den vielen!! notwendigen Umzugskartons allein für die Küche).
Diese Küche war super! Was habe ich da Leckeres gekocht...


Toll war die Erweiterung der Arbeitsfläche durch den integrierten Tisch. Auch wenn ich mir an ihm öfters blaue Flecken beim "drumrum Rennen" auf den Wegen zwischen Kühlschrank (rechts) und Herd (links) geholt hatte.

Unvergessen auch die vielen Beulen am Kopf beim immer wieder Anstoßen an der Dachschräge, wenn ich Vorrate aus den hintersten untersten Schränken holen wollte (sehr kluge Stauraumnutzung!). Einen gesonderten Vorratsraum hatte ich nicht. Irgendwann habe ich umgeräumt und in diesen Schränken wurde nur noch selten Benutztes aufgewahrt.

Wunderbar war die Stange mit den vielen Küchenutensilien. Super praktisch. Oder auch mein geliebtes Kräuterbänkchen unter dem Fenster mit den zwei Körben voller Vasen/Kerzen/etc. Die große Besteckschublade hatte auch was für sich. Die war toll!

Ein großer Nachteil bei dieser Küche war die unmögliche (!!!!) Aufteilung der Steckdosen: Bei der Arbeitsfläche neben dem Herd gab es keine. Rechts neben dem Kühlschrank unter der Dachschräge nur eine. Da man dort selten steht um zu arbeiten, blieb diese Steckdose der Mikrowelle vorbehalten. Die zweite Steckdose befand sich bei der gegenüberliegenden Arbeitsfläche neben der Spüle. Und die dritte und letzte (!!) Steckdose fand sich am Fuß der Türe.
Ein Lob auf diese intelligente Aufteilung durch den Elektriker! Küchenunfreundlicher gehts nimma! Kochen war meist nur mittels Verteilersteckdose und Verlängerungskabel möglich ;)

Was ein ewiger Minuspunkt war, war der 60cm Elektroherd mit dem 40cm Ofen. Keine Chance da auch nur an einen Einbau meines leistungsstärkeren 60cm Cerankochfeldes mit integriertem 60cm Ofen aus der vorherigen Wohnung zu denken. Da hätte ich gleich eine neue Küchenzeile einbauen können (am Ende habe ich ihn verschenkt. Schad drum :/

Mehr zu meiner alten Küchenausstattung findet ihr in meinem ersten Blogeintrag.

Soviel von der ersten Küchen. Die neue Küche vom Land folgt im nächsten Beitrag. Aber dafür muss ich erstmal die aktuellen Querelen des Kameraakkus klären :/

Allen ein schönes Wochenende


PS: Das beste habe ich ganz vergessen: Das war das Dachfenster meiner Stadtküche. Von dort hatte ich einen wunderschönen Ausblick auf den Stadtpark mit seinem Laubwald der direkt vor der Haustür anfing. Egal zu welcher Jahreszeit, ob saftiges grün der Bäume, herbstliches Farbenmehr oder verschneite Baumkronen - der Ausblick war zu jederzeit wunderschön und sehenswert. Oft stand ich mit meinem Kaffee- oder Teebecher am Fenster und genoß die Aussicht oder schaute einfach mal so den Regentropfen zu während drinnen die ersten Düfte aus dem Backofen aufstiegen... Das war immer sehr idyllisch und heimelig :)

Dienstag, 28. Februar 2012

Limettenmarmelade

Es gibt Geschenke aus der Küche, die nimmt man mit einem leicht verkrampften Lächeln entgegen.
Und es gibt Geschenke, über die freut man sich von Herzen und ist traurig wenn sie gänzlich verzehrt sind.

Diese satt-gelbe Limettenmarmelade war ein Geschenk meiner Schwester und gehört eindeutig zur zweiten Kategorie:


Nun bin ich wahrlich kein Marmeladen-Junkie. Aber diese Marmelade war einfach nur köstlich und wochenlang das Topping auf jedem meiner/unserer Frühstücks- (und auch Mittags- und Abend-) brote.


Nun ist sie leer...
Der Zaunpfahl winkt.

... und hofft auf Nachschub.
Oder das Rezept :)

Sonntag, 26. Februar 2012

No. 74: Die beste Focaccia

Diese Focaccia war sensationell!!! Das Rezept ist aus meinem Lieblings-Blog, Steph´s kleinem Kuriositätenladen. Die Zubereitungsanleitungen und vielen Tipps von Steph sind wirklich Gold wert! Bisher war noch kein Rezept dabei, das nicht erstklassig funktioniert hat :) Das macht Lust, immer wieder neue Rezepte von ihr auszuprobieren.


Diese Focaccia habe ich für unsere Silvesterfeier mit Freunden im Nachbarort gebacken. Sie war eine wunderbar luftige und würzige Beilage zu unserem Raclette-Essen. Genau das Richtige zum Dippen, zum knackigen Wintersalat oder auch danach zum Glas Rotwein.

Der etwas "flüssige" Teig ist in der Verwendung etwas gewöhnungsbedürftig. Der Blick in den Ofen war daher meist auch mit Zweifeln belegt. Aber sobald der würzige Duft aufsteigt... Sensationell!! Die Köche hatten ihre größte Freude beim Probeessen ;)


Das Rezept ist äußerst ergiebig: Es ergab zwei volle Brotkörbe mit Focaccia-Würfeln. Für 6 Erwachsene und 3 hungrige Kinder mehr als ausreichend. Es blieb noch einiges übrig. Kleine Anmerkung: Am nächsten Tag schmeckt die Focaccia mir persönlich nicht mehr so gut, da sie mit der Zeit sehr ölig vom Olivenöl wird. Frisch ist sie mir daher bei weitem am liebsten.

Die Focaccia ist seit Silvester bereits mehrfach bei uns auf den Tisch gekommen. Auch mit anderen Gewürzen, nicht nur Rosmarinnadeln. Immer wieder ein Genuss. Nur den exakten Zeitpunkt, wann sie fertig gebacken - nicht mehr teigig aber wunderbar luftig - ist, habe ich noch nicht auf die Sekunde heraus.

Wird aber auch noch :)

Freitag, 30. Dezember 2011

No. 73: Das beste Lebkuchenrezept

6 Eier
300 g Zucker
300 g Mandeln
300 g Haselnüsse
150 g Zitronat
150 g Orangeat
2 TL Zimtpulver
2 TL Kakaopulver
1 Msp. frisch geriebener Muskat
2 Msp. Backpulver
ca. 40 Obladen (70 mm Durchmesser)

Die Mandeln und Haselnüsse in der (hoffentlich vorhandenen) elektrischen Reibe zermahlen. Fertig gemahlene Nüsse gehen natürlich auch, kommen den selbstgemahlenen im Aroma allerdings nicht gleich. Dann das Zitronat und Orangeat in der (äußerst zu empfehlenden) elektrischen Reibe in möglichst kleine Stücke zerkleinern.

Solltet ihr keine elektrische Reibe vorrätig haben, verschiebt das Lebkuchen-Backen auf die Zeit nach Weihnachten und lasst euch eine elektrische Reibe unter´n Weihnachtsbaum legen!! Denn ohne ist es ... Naja. Mich wundert es, dass unsere manuelle Reibe ob der klebrigen Masse und meiner rohen Gewalt nicht das zeitliche gesegnet und der Hebel abgebrochen ist...


Nun ja. Sofern dann alle Zutaten optimal zerkleinert sind - auf welchem Weg auch immer - können die Eier mit dem Zucker schaumig schlagen werden. Nach und nach die restlichen Zutaten unter den Schaum mischen.

Der Teig sollte eine etwas klebrige, kompakte Konsistenz erreicht haben. Nun die Obladen auf Backbleche verteilen. Um den Teig optimal auf die Obladen zu positionieren, empfiehlt es sich die Hände immer wieder mit Wasser zu befeuchtet um dann etwas Teig zu entnehmen und diesen zu einem kleinen Klos/Knödel zu formen.
Auf eine Oblade gelegt und etwas platt gedrückt sollte er dann eine Lebkuchen-ähnliche Form erzielt haben.

Die Bleche nach und nach bei 175°C Umluft 20-30 Minuten in den vorgeheizten Ofen. Sobald der Teig der Lebkuchen nicht mehr an einem hinein gestochenen Holzspieß klebt, können die Lebkuchen raus und abkühlen.

Verzierung: mit Vollmilch-, Zartbitter- oder auch weißer im Wasserbad erhitzten Kuvertüre.
Nicht zu empfehlende Verzierung: In warmen Wasser aufgelöster Haushaltszucker. Dies ergibt zwar eine hübsch glasierte Oberfläche, ist des Zuckers aber denn doch zuviel. Wenn schon, dann bitte mit Puderzucker ;)

Viel Spaß beim Nachbacken - im nächsten Jahr ;)


PS: Danke an die liebe Frau Nachbarin für´s Rezept und die vielen Tipps :)

Mittwoch, 28. Dezember 2011

No. 72: Zwiebelquiche

Diesen sensationellen Zwiebelquiche habe ich nach einem Rezept vom kleinen Kuriositätenladen gebacken. Das rafinierte daran: er ist mit karamelisierten Zwiebeln zubereitet. Das gibt dem ganzen Quiche erst die richtige Würze.


Der Quiche wurde bei einer großen Feier mit Freunden beim Buffet aufgetischt. Er war so schnell weg, dass ich nicht mehr rechtzeitig nachkam, ihn in voller Gänze zu fotografieren. Schade. Nur ein letztes Stückchen hatte es noch vor die Linse geschafft.

Es herrscht seither eine große Nachfrage nach diesem Zwiebelquiche. Aber die kann ich derzeit leider nicht bedienen. Gibt es doch zu viele wunderbare Rezepte die es auszuprobieren gilt :)

Frohe Tage zwischen den Feiertagen

Sonntag, 25. September 2011

No. 71: Oliven-Ciabatta

"[..] auf einer bemehlten Arbeitsfläche den sehr weichen Teig mit Hilfe einer Teigkarte mit bemehlten Händen zu 2 Laiben formen [..]".

Die Definition des Autors des Kochschulebuchs für "weich" weicht von meiner gänzlich ab! Denn "flüssig" traf es wohl eher!! Somit übernahm das "Formen" der 2 Laibe am Ende dann doch gänzlich die Schwerkraft.


Um so überraschender, als nach 35 Minuten voller Zweifel und Skepsis dann diese sensationellen, absolut köstlich schmeckenden Ciabattas aus dem Ofen kamen!

Diese Oliven-Ciabattas schmecken mit Frischkäse und Kräutern, als Beilage zu gegrilltem Fleisch, zu Tomatensuppe, getoastet/gegrillt mit Butter und natürlich auch pur!

Für die Sommerküche wärmstens zu empfehlen :)

No. 70: Ricotta-Quiche


Wegen des Wohnngswechsels und des nicht vorhandenen DSLs auf dem Land, liegen die letzten Blog-Einträge etwas zurück.
Was aber nicht heißen soll, dass ich den Sommer über nicht gekocht habe - erst recht jetzt, wo mir eine so wunderbare Küche zum Austoben zur Verfügung steht :)

Für einen unserer Picknick-Ausflüge zu einem KlassikOpenAirKonzert im Juli habe ich einen Ricotta-Quiche gebacken. Das Rezept dazu gab es beim kleinen Kuriositätenladen. Zum Quiche gab es noch einen knackigen Sommersalat und einen trockenen Weißwein.

Das ganze garniert mit einer wunderbaren Sommerabend-Kulisse im Park, wunderschöner Musik und einem Feuerwerk. Traumhaft!!

Samstag, 9. Juli 2011

68 + 69: Bienenstich, Eierlikörkuchen und Schoko-Blitzkuchen No. 2

Diese Woche waren viele Kuchen gefragt, sodass ich an einem Nachmittag/Abend gleich drei Stück gebacken hatte. Mir macht das Backen noch immer Spaß und es wird nicht langweilig :)

Der Schoko-Blitzkuchen war aufgrund seines außergewöhnlichen Erfolgs beim ersten Versuch im April wieder dabei, und hat es diesmal sogar auf´s Foto geschafft ;)
Diesmal hatte ich ganze Haselnüsse geröstet und danach gemahlen (Glück dem, der Thermomix-Besitzerinnen zu seinem Freundeskreis zählen darf ;) Vielen Dank nochmal!). Der Geschmack ist intensiver als bei gekauften, gemahlenen Haselnüssen.
Der Schokoguss ist weiterhin noch zu optimieren. Die ideale Mischung an Schokolade/Kuvertüre und Sahne habe ich noch nicht gefunden. Entweder zu wenig Sahne und der Guss splittert beim Anschneiden, oder zuviel Sahne und der Guss wird nicht hart...


Hinzu kam ein Bienenstich.
Das Rezept klang so abenteuerlich, dass ich es erst noch in einem anderen Rezeptbuch nachlesen musste, bis ich ihm Glauben schenken konnte!
-> Teig aufs Blech, Mandel-Honig-Mischung oben drauf, backen, auskühlen, horizontal teilen.... ????
Blöd nur, wenn der Hefeteig nur 2 cm hoch aufging. Da ist nicht viel mit Teilen!!!
Zur Rettung hatte ich noch eine zusätzliche Schicht Hefeteigboden gebacken und dann alles zusammengesetzt.
Fazit zu diesem Rezept: Naja. Beim nächsten Mal mit Biskuitteig.

Als letztes folgte dann noch ein sensationeller Eierlikörkuchen mit heißer Mandarinenmarmelade bestrichen und Kokosflocken bestreut. Der war luftig, der war saftig, der war ratz-fatz weg!!
Übrig blieben am Ende nur diverse Rezeptanfragen :))

Allgemeines Fazit: Der Schokokuchen ist der Wahnsinn. Der Eierlikör noch mehr! Und der Bienenstich bedarf eines erneuten Versuches.


PS: Zur Bienenstichfüllung kann ich nicht viel berichten. Ein fleissiger, mittlerweile auch backbegeisterter Helfer hat sie mir hergestellt. Sie war sehr lecker! Vielen Dank :)

Dienstag, 21. Juni 2011

67: Schwarze Pizzastangen

Beim Pizzabacken blieb noch ein bisschen Pizzateig übrig. Diesen haben wir zu Pizzastangen weiterverarbeitet: Teig zu langen Stangen rollen, ein bisschen eindrehen, mit wenig Öl oder verquirltem Ei bestreichen, mit Kräutern/Salz/Pfeffer bestreuen oder mit Sardellenpaste einstreichen. Je nach Geschmack.
Und dann ab in den Ofen damit.

Leider stellte sich heraus, dass die Rezeptangabe aus der Kochschule gänzlich falsch war: Bei 230° Umluft und 15 Minuten kamen nur kohlrabenschwarze Stangen und viel schwarzer Qualm heraus :(

Schade! Das Rezept wurde wohl vor dem Abdrucken nicht wirklich erprobt.
Dafür wurde es nun händisch korrigiert: Mal sehen ob es mit 160° und 5-10 Minuten beim nächsten Mal besser klappt.

66: Selbstgemachte Ravioli mit Pilz-Kräuter-Füllung

Soooo lange schon, wollte ich selbstgemachten Nudelteig ausprobieren. Endlich DIE Gelegenheit: Von der vortäglichen Pizza waren nochzuviel gekaufte Champignons vom Belag übrig und draußen regnete es Bindfäden :)


Also gab es einen gemütlichen Küchenvormittag mit der Erprobung eines eher zeitaufwendigen Gerichts :)

Nudelteig lässt sich schwerer Ausrollen als Hefeteig. Das war schnell klar. Es dauerte daher auch länger, bis der Teig einigermaßen dünn war.
Ansonsten war die Zubereitung in dem Buch der Kochschule von Witzigmann/Plachutta sehr gut erklärt und ging daher leicht von der Hand.

Beim Kochen von frischer Pasta ist zudem Eile geboten, was das abgießen angeht, da sie sonst schnell matschig würde. Zum Glück hatte das Timing bei uns gut geklappt (1-2 Minuten rein ins Salzwasser, und - zack - wieder raus).

Der Genuss war klasse!! Das wird auf jedenfall noch mit anderen Füllungen ausprobiert :)
Dazu gab es noch eine Portion selbstgemachten Tomatensugo und gehobelten Parmeccano.

Zur Nachahmung wärmstens empfohlen. Am besten gleich als gemeinsames Kochen mit Familie oder Freunden veranstalten :)

65: Pizza die II.

Heute werden alle Post´s der letzten Wochen nachgeholt ;)


Hier wieder eine Blechpizza. Diesmal mit extrem dünnen Hefeteig-Boden. Wunderbar!!
Und dem Fazit: Man sollte für den Pizzabelag nicht extra einkaufen! Beim nächsten Mal nur Resteverwertung, denn es wurde wieder zuviel Belag.

Hier also eine Pizza halb mit Meeresfrüchten und halb mit Oliven und italenischer Salami belegt (diese Hälfte war zu schnell weg, als das sie es noch auf´s Foto geschafft hätte).

Der selbst gemachte Tomatensugo zum Bestreichen des Teigs war wieder klasse! Die viele Zeit, die der Reduzierungskochvorgang benötigt (30-45 Minuten) lohnt sich immer wieder! Dabei koche ich immer extra eine große Menge und friere sie dann in kleinen Portionen ein. Ideal fürs Pizzabacken: Der Sugo musste nur noch auftauen und war schon fertig.

Und diesmal das Fazit: Da kommt auch der beste Pizzaservice nur noch schwer ran!! Die Gesamtzubereitungszeit war auch nicht länger als 45 Minuten (mit aufgetautem Sugo).

64: Waldbeerentorte

Meine 1. Torte:


Zugegeben: Nicht mein bestes Foto.

Aber die Torte war klasse. Zwar noch verbesserungswürdig (entsprechende Notizen habe ich mir bereits in mein Kochschulebuch gemacht), aber durchaus Kaffeetisch-tauglich :)

Die Torte besteht aus zwei Biskuitböden (seit meinem ersten Biskuitversuch einer meiner Lieblinge), getränkt mit Läuterzucker und Orangenlikör. Dazwischen eine Cremefüllung aus Waldbeerenmark, Schlagsahne und Gelatine. Und oben auf noch mit Waldbeerenmarmeldade bestrichen und aufgelegten Waldbeerenfrücthen mit einem Tortenguss aus Beerensud.

Die Waldbeerenmischung kam aus dem Tiefkühlfach. Beim nächsten Mal ist dann vielleicht schon die eigene Ernte reif.

Wie bereits erwähnt, ist die Torte noch verbesserungswürdig: Weniger Zucker!!! Daher wird der Läuterzucker beim nächsten Mal gestrichen, und die Beerencreme bekommt nur die Hälfte an gesiebtem Puderzucker untergemischt!

Auch ist die formlose Herstellung der Böden gemäß Kochschule-Anweisung gewöhnungsbedürftig (Kreis auf Backpapier malen, Biskuitteig drüber streichen, backen, Teig anschließend mit Springformring ausstechen).
Beim nächsten Mal probier ich die Herstellung IN einer Springform und teile den Boden dann horizontal mit einer Schnurr. Dürfte auch klappen

Ansonsten verfügt meine Küche nun auch über einen Tortenring :) Wie schön!

63: Spargel-Quiche

Und noch ein ausstehender Post zur Spargelsaison:


Seit meinem ersten Quiche bin ich ganz begeistert vom Quiche-Backen (jetzt wo das Blindbacken auch kein Mysterium mehr für mich ist ;).
Daher lag die Idee nahe, auch mal einen Spargel-Quiche auszuprobieren.
Das Rezept lieferte, wie auch kürzlich beim Rhabarberkuchen, die aktuelle Ausgabe der Zeitschrift "Mein schönes Land".

Diesmal wurde mit einer Silikon-Quiche-Form gebacken. Naja. So ganz hat mich die Silikonvariante nicht überzeugt: Es war etwas wabbelig beim in-den-Ofen-transportieren. Sehr gewöhnungsbedürftig!

Das Rezept war sehr einfach gehalten und sah kein Blindbacken des Teigs vor. Der Boden war mir danach dann auch zu nass. Beim nächsten Mal MIT Blindbacken (wo wir es doch jetzt so schön können ;)

Ansonsten eine sehr leckere Variante die Spargelsaison so richtig auszukosten! Nachahmung wärmstens empfohlen :)

61 + 62: Gegrillte Schinken-Spargel-Röllchen mit Ofenkartoffeln und gekochter Spargel mit Sauce Hollandaise

Hier nun endlich noch ein ausstehender Post zur Spargelsaison:


An einem Abend gab es zweierlei Spargelgerichte (die Entscheidung auf nur ein Rezept war viel zu schwer!). Die Schinken-Spargel-Röllchen waren ein Gedicht!! So einfach und so lecker: Schinkenstreifen mit Kräuterbutter bestreichen und um die rohen Spargelstangen wickeln. Und dann ab auf den Grill (oder in die Pfanne) bis der Spargel gar ist.

Der gekochte Spargel kam da vom Genuss her nicht mehr ganz an das dominante Aroma des gegrillten heran. Die Sauce Hollandaise war relativ leicht herzustellen, jedoch hatte sie bei uns einen Tick zuviel Zitronensaft abbekommen. Naja. Beim nächsten Mal dann ;)

Die Ofenkartoffeln sind übrigens mittlerweile DER Renner bei uns, da die Zubereitung so einfach ist: Ungeschälte Kartoffeln waschen und in Spalten schneiden. Aus Olivenöl, frischen Rosmarinnadeln, Salz und Pfeffer eine Marinade herstellen. Kartoffelspalten mit der Marinade ordentlich mischen. Ab damit auf ein Backblech. Ggf. noch zwei aufgeschnittene Knoblauchzehen mit drauf. Und rein in den Ofen bei Umluft und rund 220° für ca. 15-20 Minuten.
Geht sehr schnell, macht wenig Arbeit, ist gut vorzubereiten und auch ideal wenn spontan Gäste kommen :)

Dienstag, 31. Mai 2011

No. 59 + 60: 1 Abend, 2 Kuchen

Plötzlich waren da ein paar Kirschen vom Hausbaum, die die Stare doch noch übrig ließen. Hinzu kamen gefühlte 10kg Rhabarber von einer lieben Kollegin, die es noch zu putzen galt. Und heraus kam ein langer gemütlicher Küchenabend zu zweit...


... und zwei Kuchen natürlich :)
Ein Kirsch- und ein Rhabarberkuchen - welch Überraschung!

Das Rezept für den Kirschkuchen stammt aus der aktuellen Ausgabe der Zeitschrift "Mein schönes Land". Ganz glücklich war ich damit allerdings nicht. Beim nächsten Mal werde ich einen Mürbteig für den Boden verwenden. Ansonsten sehr lecker. Die Serviervariante inklusive Puderzuckerbestäubung hat es leider nicht mehr aufs Foto geschafft (wie immer!).

Der Rhabarberkuchen war im Grunde eine Resteverwertung von zwei übrigen, eingefrorenen Mürbteigresten. Der Belag war recht schnell gezaubert aus Eischnee mit Zucker und untergehobenen Rhabarberstücken. Die Backzeit galt es dann experimentell zu erkunden. Hat alles bestens funktioniert und der Rhabarberkuchen war dann doch schneller weg als man gucken konnte :)

Allerdings: Von mitternächtlichen Backorgien lassen sich leider keine schönen Fotos machen :/

Sonntag, 29. Mai 2011

No. 58: Russischer Apfelkuchen ohne Zimt

Wenn die Gelüste mal ganz groß sind, dann wird gebacken was die Vorratskammer gerade her gibt.


Hier waren es ein paar Äpfel, ein paar Walnüsse die es noch zu knacken galt, ein paar übrige Löffel Kakaopulver und die restliche Butter (das Marmeladenbutterbrot am nächsten Morgen musste leider dran glauben ;)

Das Rezept stammte aus einem alten Hausfrauen Koch-/Backbuch, dass gerade in der Nähe war. Irgendwo stand auch noch etwas von "in Rum einlegen". Dieser Arbeitsschritt ging jedoch bei der Suche nach Zimt gänzlich unter. Genauso wie das Wenden der Apfelstücke in Mehl (stand zwar nicht im Rezept, sollte aber ein Backlehrling im 2. Lehrjahr schon wissen und dann bitte nicht vergessen!!).

So kam es, dass der Russische Apfelkuchen viel zu saftig/nass wurde (man sieht es wohl auf dem Foto) und ihm jegliches Alkoholaroma fehlte, ebenso wie der Zimt (der sich erst wieder fand, als am nächsten Tag ein neuer Vorrat gekauft wurde).

Trotzallem war es ein wunderbarer Backabend :) Dankeschön

No. 57: Grüner Spargel mit Spaghetti an einer Weißweinsahnesoße und gegrillten Garnelen

So sensationell das Gericht klingt,
so sensationell hat es auch geschmeckt :)

Die diesjährige Spargelsaison wird wirklich in vollen Zügen ausgekostet:
Von gekochtem Spargel mit selbstgemachter (!!) Sauce Hollondaise (da fehlt ja noch ein Blogpost!), in Kräuterbutter und Schinken eingerolltem gegrillten Spargel (ups, und noch einer!), über Spargelrisotto, bis hin zu einem Spargel-Quiche (ja was ist denn hier los?!).

Und nun diese leckere Variante mit Spaghetti:


Die Idee für dieses Gericht fand sich wieder bei lamiacucina. Allerdings haben wir es für unseren Geschmack gänzlich abgewandelt. Beim Kochen wurde dafür tief in die Erfahrungskiste (noch recht klein, aber es gibt sie schon :) gegriffen und somit selbst etwas zusammen gestellt:

Spaghetti al dente kochen und warm stellen.
Den grünen Spargel kurz in kochendem Salzwasser bissfest kochen und abgießen. Einen Teil des Suds für die Weißweinsoße auffangen.
Zwiebeln in Butter anschwitzen. Ein bisschen Knoblauch hinzu. Mit einem großzügigen Schuss Weißwein ablöschen und köcheln lassen. Den Spargelsud hinzu geben. Mit saurer Sahne, gehackter Petersilie (war gerade da), Salz und Pfeffer abschmecken.
Die Garnelen derweil saftig grillen. Anschließend kurz vorm Servieren der Weißweinsoße hinzugeben. Zum Glück kamen wir noch auf die gloreiche Idee, sie VORHER zu schälen ;)

Es war sehr lecker und absolut weiter zu empfehlen :)

Mittwoch, 25. Mai 2011

No. 56: Platanengemüse (Afrika)

Der Zufall wollte es, dass mir Kochbananen in die Hände kamen - welche ich bisher nur aus Kochbüchern kannte.


In meinem Afrikanischen Kochbuch fand sich schnell ein passendes Gericht: Platanengemüse mit Cashewkernen.
Dabei werden die geschälten und in Scheiben geschnittenen Kochbananen mit etwas Zwiebeln unter ständigem Rühren kurz angebraten. Anschließend mit Brühe aufgegossen und mit Curry gewürzt. Dann noch die Cashewkerne unterrühren und alles zusammen ca. 8 Minuten köcheln lassen.

Ein schnelles, einfaches Gericht mit einem unglaublichen Geschmackserlebnis :)