Hallo und herzlich willkommen bei Küchenfee Elsa von "Elsa´s little Cottage". Viel Spaß beim Lesen der Posts über mein Experiment, endlich richtig Kochen zu lernen :)


Dienstag, 28. Februar 2012

Limettenmarmelade

Es gibt Geschenke aus der Küche, die nimmt man mit einem leicht verkrampften Lächeln entgegen.
Und es gibt Geschenke, über die freut man sich von Herzen und ist traurig wenn sie gänzlich verzehrt sind.

Diese satt-gelbe Limettenmarmelade war ein Geschenk meiner Schwester und gehört eindeutig zur zweiten Kategorie:


Nun bin ich wahrlich kein Marmeladen-Junkie. Aber diese Marmelade war einfach nur köstlich und wochenlang das Topping auf jedem meiner/unserer Frühstücks- (und auch Mittags- und Abend-) brote.


Nun ist sie leer...
Der Zaunpfahl winkt.

... und hofft auf Nachschub.
Oder das Rezept :)

Sonntag, 26. Februar 2012

No. 74: Die beste Focaccia

Diese Focaccia war sensationell!!! Das Rezept ist aus meinem Lieblings-Blog, Steph´s kleinem Kuriositätenladen. Die Zubereitungsanleitungen und vielen Tipps von Steph sind wirklich Gold wert! Bisher war noch kein Rezept dabei, das nicht erstklassig funktioniert hat :) Das macht Lust, immer wieder neue Rezepte von ihr auszuprobieren.


Diese Focaccia habe ich für unsere Silvesterfeier mit Freunden im Nachbarort gebacken. Sie war eine wunderbar luftige und würzige Beilage zu unserem Raclette-Essen. Genau das Richtige zum Dippen, zum knackigen Wintersalat oder auch danach zum Glas Rotwein.

Der etwas "flüssige" Teig ist in der Verwendung etwas gewöhnungsbedürftig. Der Blick in den Ofen war daher meist auch mit Zweifeln belegt. Aber sobald der würzige Duft aufsteigt... Sensationell!! Die Köche hatten ihre größte Freude beim Probeessen ;)


Das Rezept ist äußerst ergiebig: Es ergab zwei volle Brotkörbe mit Focaccia-Würfeln. Für 6 Erwachsene und 3 hungrige Kinder mehr als ausreichend. Es blieb noch einiges übrig. Kleine Anmerkung: Am nächsten Tag schmeckt die Focaccia mir persönlich nicht mehr so gut, da sie mit der Zeit sehr ölig vom Olivenöl wird. Frisch ist sie mir daher bei weitem am liebsten.

Die Focaccia ist seit Silvester bereits mehrfach bei uns auf den Tisch gekommen. Auch mit anderen Gewürzen, nicht nur Rosmarinnadeln. Immer wieder ein Genuss. Nur den exakten Zeitpunkt, wann sie fertig gebacken - nicht mehr teigig aber wunderbar luftig - ist, habe ich noch nicht auf die Sekunde heraus.

Wird aber auch noch :)

Freitag, 30. Dezember 2011

No. 73: Das beste Lebkuchenrezept

6 Eier
300 g Zucker
300 g Mandeln
300 g Haselnüsse
150 g Zitronat
150 g Orangeat
2 TL Zimtpulver
2 TL Kakaopulver
1 Msp. frisch geriebener Muskat
2 Msp. Backpulver
ca. 40 Obladen (70 mm Durchmesser)

Die Mandeln und Haselnüsse in der (hoffentlich vorhandenen) elektrischen Reibe zermahlen. Fertig gemahlene Nüsse gehen natürlich auch, kommen den selbstgemahlenen im Aroma allerdings nicht gleich. Dann das Zitronat und Orangeat in der (äußerst zu empfehlenden) elektrischen Reibe in möglichst kleine Stücke zerkleinern.

Solltet ihr keine elektrische Reibe vorrätig haben, verschiebt das Lebkuchen-Backen auf die Zeit nach Weihnachten und lasst euch eine elektrische Reibe unter´n Weihnachtsbaum legen!! Denn ohne ist es ... Naja. Mich wundert es, dass unsere manuelle Reibe ob der klebrigen Masse und meiner rohen Gewalt nicht das zeitliche gesegnet und der Hebel abgebrochen ist...


Nun ja. Sofern dann alle Zutaten optimal zerkleinert sind - auf welchem Weg auch immer - können die Eier mit dem Zucker schaumig schlagen werden. Nach und nach die restlichen Zutaten unter den Schaum mischen.

Der Teig sollte eine etwas klebrige, kompakte Konsistenz erreicht haben. Nun die Obladen auf Backbleche verteilen. Um den Teig optimal auf die Obladen zu positionieren, empfiehlt es sich die Hände immer wieder mit Wasser zu befeuchtet um dann etwas Teig zu entnehmen und diesen zu einem kleinen Klos/Knödel zu formen.
Auf eine Oblade gelegt und etwas platt gedrückt sollte er dann eine Lebkuchen-ähnliche Form erzielt haben.

Die Bleche nach und nach bei 175°C Umluft 20-30 Minuten in den vorgeheizten Ofen. Sobald der Teig der Lebkuchen nicht mehr an einem hinein gestochenen Holzspieß klebt, können die Lebkuchen raus und abkühlen.

Verzierung: mit Vollmilch-, Zartbitter- oder auch weißer im Wasserbad erhitzten Kuvertüre.
Nicht zu empfehlende Verzierung: In warmen Wasser aufgelöster Haushaltszucker. Dies ergibt zwar eine hübsch glasierte Oberfläche, ist des Zuckers aber denn doch zuviel. Wenn schon, dann bitte mit Puderzucker ;)

Viel Spaß beim Nachbacken - im nächsten Jahr ;)


PS: Danke an die liebe Frau Nachbarin für´s Rezept und die vielen Tipps :)

Mittwoch, 28. Dezember 2011

No. 72: Zwiebelquiche

Diesen sensationellen Zwiebelquiche habe ich nach einem Rezept vom kleinen Kuriositätenladen gebacken. Das rafinierte daran: er ist mit karamelisierten Zwiebeln zubereitet. Das gibt dem ganzen Quiche erst die richtige Würze.


Der Quiche wurde bei einer großen Feier mit Freunden beim Buffet aufgetischt. Er war so schnell weg, dass ich nicht mehr rechtzeitig nachkam, ihn in voller Gänze zu fotografieren. Schade. Nur ein letztes Stückchen hatte es noch vor die Linse geschafft.

Es herrscht seither eine große Nachfrage nach diesem Zwiebelquiche. Aber die kann ich derzeit leider nicht bedienen. Gibt es doch zu viele wunderbare Rezepte die es auszuprobieren gilt :)

Frohe Tage zwischen den Feiertagen

Sonntag, 25. September 2011

No. 71: Oliven-Ciabatta

"[..] auf einer bemehlten Arbeitsfläche den sehr weichen Teig mit Hilfe einer Teigkarte mit bemehlten Händen zu 2 Laiben formen [..]".

Die Definition des Autors des Kochschulebuchs für "weich" weicht von meiner gänzlich ab! Denn "flüssig" traf es wohl eher!! Somit übernahm das "Formen" der 2 Laibe am Ende dann doch gänzlich die Schwerkraft.


Um so überraschender, als nach 35 Minuten voller Zweifel und Skepsis dann diese sensationellen, absolut köstlich schmeckenden Ciabattas aus dem Ofen kamen!

Diese Oliven-Ciabattas schmecken mit Frischkäse und Kräutern, als Beilage zu gegrilltem Fleisch, zu Tomatensuppe, getoastet/gegrillt mit Butter und natürlich auch pur!

Für die Sommerküche wärmstens zu empfehlen :)

No. 70: Ricotta-Quiche


Wegen des Wohnngswechsels und des nicht vorhandenen DSLs auf dem Land, liegen die letzten Blog-Einträge etwas zurück.
Was aber nicht heißen soll, dass ich den Sommer über nicht gekocht habe - erst recht jetzt, wo mir eine so wunderbare Küche zum Austoben zur Verfügung steht :)

Für einen unserer Picknick-Ausflüge zu einem KlassikOpenAirKonzert im Juli habe ich einen Ricotta-Quiche gebacken. Das Rezept dazu gab es beim kleinen Kuriositätenladen. Zum Quiche gab es noch einen knackigen Sommersalat und einen trockenen Weißwein.

Das ganze garniert mit einer wunderbaren Sommerabend-Kulisse im Park, wunderschöner Musik und einem Feuerwerk. Traumhaft!!

Samstag, 9. Juli 2011

68 + 69: Bienenstich, Eierlikörkuchen und Schoko-Blitzkuchen No. 2

Diese Woche waren viele Kuchen gefragt, sodass ich an einem Nachmittag/Abend gleich drei Stück gebacken hatte. Mir macht das Backen noch immer Spaß und es wird nicht langweilig :)

Der Schoko-Blitzkuchen war aufgrund seines außergewöhnlichen Erfolgs beim ersten Versuch im April wieder dabei, und hat es diesmal sogar auf´s Foto geschafft ;)
Diesmal hatte ich ganze Haselnüsse geröstet und danach gemahlen (Glück dem, der Thermomix-Besitzerinnen zu seinem Freundeskreis zählen darf ;) Vielen Dank nochmal!). Der Geschmack ist intensiver als bei gekauften, gemahlenen Haselnüssen.
Der Schokoguss ist weiterhin noch zu optimieren. Die ideale Mischung an Schokolade/Kuvertüre und Sahne habe ich noch nicht gefunden. Entweder zu wenig Sahne und der Guss splittert beim Anschneiden, oder zuviel Sahne und der Guss wird nicht hart...


Hinzu kam ein Bienenstich.
Das Rezept klang so abenteuerlich, dass ich es erst noch in einem anderen Rezeptbuch nachlesen musste, bis ich ihm Glauben schenken konnte!
-> Teig aufs Blech, Mandel-Honig-Mischung oben drauf, backen, auskühlen, horizontal teilen.... ????
Blöd nur, wenn der Hefeteig nur 2 cm hoch aufging. Da ist nicht viel mit Teilen!!!
Zur Rettung hatte ich noch eine zusätzliche Schicht Hefeteigboden gebacken und dann alles zusammengesetzt.
Fazit zu diesem Rezept: Naja. Beim nächsten Mal mit Biskuitteig.

Als letztes folgte dann noch ein sensationeller Eierlikörkuchen mit heißer Mandarinenmarmelade bestrichen und Kokosflocken bestreut. Der war luftig, der war saftig, der war ratz-fatz weg!!
Übrig blieben am Ende nur diverse Rezeptanfragen :))

Allgemeines Fazit: Der Schokokuchen ist der Wahnsinn. Der Eierlikör noch mehr! Und der Bienenstich bedarf eines erneuten Versuches.


PS: Zur Bienenstichfüllung kann ich nicht viel berichten. Ein fleissiger, mittlerweile auch backbegeisterter Helfer hat sie mir hergestellt. Sie war sehr lecker! Vielen Dank :)